, Walter Markus

Tagesausfahrt "Röschti-Farm" 20. Juni 2020

Rennvelotagesausfahrt zur Röschti-Farm  

Juhui, auf die Plätze, fertig, los! Das lange Warten hatte endlich ein Ende gefunden. Gegen 20 Rennpferde versammelten sich am Samstag morgen in der Früh um an der 1. gemeinsamen Tagesausfahrt im 2020 teilzunehmen. Die Vorfreude war riesig – einige konnten ihre Carbonflitzer fast nicht mehr zäumen.  

Die Wetterprognose prophezeite mehrheitlich trockenes und teilweise sonniges Wetter mit gelegentlichen lokalen Duschen und dies alles bei angenehmen Temperaturen. Wie recht doch unser Wetterschmöcker Thomas Bucheli hatte, halt eine echte Koryphäe.  

Es wurden, wegen der grossen Teilnehmerzahl, 3 Gruppen gebildet. Gruppe ‘Speedy Gonzales’ wurde vom atomar betriebenen Knüsi Büsi geleitet, die Gruppe ‘Duracell’ führte der unverwüstliche René an und eine weitere Gruppe ‘Nomä ned Gsprängt’ vom belgischen Bierhändler Rudy.  

Leider beklagte die Gruppe Duracell nach gut einer halbstündigen Fahrt einen Unfall. Ruth touchierte ein Hinterrad und kam zu Fall. Resultat: eine leichte Gehirnerschütterung und eine gebrochene Rippe. Eine Ambulanz überführte die Unglückliche zur Untersuchung ins Spital. Martin als ihr Edel Domestike wich nicht von ihrer Seite. An dieser Stelle:

                          ***Gute Besserung, liebe Ruth***  

Die Reise führte uns über den Niesenberg an die Gestaden des Hallwilersees. In Seengen gönnten wir uns in der Bäckerei-Konditorei Studler eine Stärkung. Herzlichen Dank an den grosszügigen Spender – Veloclub Steinhausen vertreten durch Dago (bert) Duck. Weiter ging die Fahrt via Seon, Biberstein und Auenstein nach Schinznach Dorf. Etwas ausserhalb des Dorfes lag unser Tagesziel, die ‘Röschti Farm’. Wie der Name schon sagt, ist der Verzehr einer Röschti schon fast Pflicht. Die Auswahl wurde zur Qual. Köstlich waren die verschiedenen Röschtis aber allemal.  

Frischgestärkt waren Jockeys und Rennpferde – bereit für die 2. Halbetappe. Doch gerade als wir uns auf unsere Sättel schwingen wollten, schritt ein Altbekannter zur Tat – unser allseits beliebter Petrus. Im Umkreis von 100 km war keine Niederschlagszone ausfindig zu machen, ausser einer winzigen, nadelkopfgrossen Zelle, welche sich über Schinznach Dorf heimisch zu fühlen schien. Es goss für einige Minuten wie aus Kübeln. Dann war der Spuk vorbei und wir machten uns auf den Heimweg. Wir waren wenig erstaunt, als nach ungefähr 2 km die Strassen trocken waren. Vielen Dank, Sir Petrus, wegen dir mussten wir unsere Velos reinigen. Via Brugg, Bremgarten peilten die 3 Gruppen Steinhausen an. Glücklicherweise wurden wir von weiteren Duschen verschont.  

Im Schnitz und Gwunder löschten wir abschliessend unseren Durst und liessen den Tag Revue passieren. Eine gelungene Premiere trotz des erwähnten Zwischenfalles. Es bleibt zu hoffen, dass auch die 2. Ausfahrt im Juli auf so grosses Interesse stossen wird. 

Bericht erstellt von unserem Präsidenten. Dankeschön Markus! 
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