Tagestour "Hallwilersee"

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VCS-Tagestour «Hallwilersee» Zur zweiten Tagestour am Pfingstsamstag haben sich 14 Mitglieder angemeldet. Sie wurden in die Gruppen 2 (mittel) und 3 (gemütlich) aufgeteilt. Eine Gruppe 1 kam mangels Teilnehmer nicht zustande. Da wir weniger als 15 Personen waren, musste man gemäss Corona-Schutzkonzept die Gruppen nicht örtlich und zeitlich voneinander trennen. Wir hatten auch ziemliches Wetterglück. In der Nacht regnete es noch stark, doch Petrus hatte ein Einsehen mit uns und am Morgen war es dann trocken. Die Abfahrtszeit war ursprünglich auf 9:00 Uhr gelegt. Zu dieser Zeit war es jedoch noch frisch. Ruth Schwander fand es nicht nur frisch, sondern richtig kalt. Wir haben den Start deshalb auf 10:00 gelegt, was goldrichtig gewesen ist. Dies bestätigte auch unser Vizepräsident Ernst. Kurz vor Start kam dann noch ein Anruf, dass Ruedi Heer etwas später käme. Die Gruppe 2 unter Leitung von René Ruffiner und 7 Mitfahrern fuhr pünktlich um 10:00 Uhr los. Die Gruppe 3 unter der Leitung von Joachim Klam wartete auf Ruedi. Er trudelte dann um 10:06 Uhr am Treffpunkt auf dem Dorfplatz Steinhausen ein. Er hätte seinen Helm vergessen, und musste an der Schochenmühle wieder umkehren. So startete die Gruppe 3 mit insgesamt 6 Teilnehmern verspätet die Tour. Zunächst ging es Richtung Sins, dann vor Oberrüti den kleinen Stutz, den Jimmy so sehr "liebt", hinauf nach Fenkrieden. Weiter ging es nach Eschenbach. Hinter Eschenbach erfolgte dann die Steigung nach Rain. Weiter ging es über Römerswil und Herrlisberg. Die Gruppe 2 legte am Ende der Herrlisberg Steigung einen Fotostopp ein. Die Gruppe 3 folgte nicht weit dahinter und sah die Gruppe 2 noch wegfahren. Nach dem Erklimmen der Herrlisberg Steigung, ging es dann mit forschem Tempo hinunter nach Schwarzenberg. Problematisch war der böige Seitenwind, der das Velo unvermittelt erfasste und zur Seite trieb. Kurz vor Beinwil am See kam dann ein Fahrverbotsschild, dass wir einfach ignorierten. Das war auch gut so, weil die Strasse nicht blockiert war und es nur einige offene Stellen gab, die mit dem Velo sehr gut passiert werden konnten. Weiter ging es oberhalb vom Hallwilersee und am Schloss Hallwil vorbei zu unserem Kaffeehalt im Café Studler in Seengen. Überraschend hat sich da schon der VC Hünenberg breit gemacht. Die Gruppe 2 wollte schon weiterfahren, aber nachdem die Gruppe 3 Platz gefunden hat, entschloss sich auch die andere Gruppe zum Absitzen. Wie in Corona Zeiten üblich, holten wir die Ess- und Trinkwaren an der Theke und setzten uns auf die Terrasse. Frisch gestärkt fuhren wir weiter. Wieder gab es einige Steigungen in Seengen, Sarmenstorf und Uezwil zu überwinden. Über Boswil und Muri erreichten wir Mühlau. Auf einmal hatten wir sagenhaften Rückenwind bis Bützen. Es ging fast wie von selbst. Danach erreichten wir über Maschwanden und Niederwil wieder Steinhausen. Für Verena war es die erste Tagesausfahrt mit dem Veloclub und dann gleich eine derartig grosse Ausfahrt mit vielen giftigen Steigungen. Dafür hat sie sich sehr tapfer gehalten. Obwohl sie müde wäre, hat sie uns noch gesagt, hätte sie sich sehr wohl in der Gruppe gefühlt. Im Schnitz&Gwunder haben sich die beiden Gruppen dann zum Abschlusstrunk eingefunden. Das erste Getränk wurde dankenswerterweise vom Club offeriert. So ist eine schöne und geglückte Tagestour ohne Vorkommnisse oder Unfälle erfolgreich ausgeklungen. Für den Veloclub Steinhausen Joachim Klam

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